Voraussetzungen für den Hundeführer / die Hundeführerin:

Absolutes Vertrauen zwischen Hundeführer und seinem Hund ist die Grundlage der Rettungshunde-Ausbildung. Hundeführer und Hund bilden eine Einheit, das Rettungshunde-Team = RH-Team, das sich perfekt kennen und verstehen muss. Erst durch lange Beschäftigung mit dem Hund und durch das Zusammenleben in der Familie kann dieses Vertrauen geschaffen werden. Der Hund sollte schon im Welpenalter ständig wechselnde kleine Erlebnisse in der Familie sowie der Umgebung erfahren. Der Hund muss immer wieder Kontakt mit anderen Hunden und Menschen haben. Damit ist Zwingerhaltung unvereinbar. Nehmen Sie Ihren Hund in die Stadt zum Einkaufen, auf Ausflüge und in die Ferien mit. Dabei lernt das Tier automatisch, wie es sich in Stress-Situationen zu verhalten hat. Möglichst viele Umgebungsreize müssen schon beim Heranwachsen vertraut sein. Die Folgen negativer Erlebnisse und mangelndes Vertrauen hemmen den Hund sehr bei seiner Ausbildung. Gehen Sie möglichst schon mit Ihrem Welpen zum Training bei einer Rettungshundestaffel.

Jeder zukünftige Rettungshundeführer muss wissen, dass

  • dieses idealistische Hobby einen hohen Zeitaufwand verlangt
  • alle Staffelmitglieder ehrenamtlich tätig sind
  • alles Erlernte auch in anderen Lebensbereichen nützlich ist
  • er seinem Tier mit dieser Arbeit eine optimale Beschäftigung bietet
  • er keine Pokale oder Auszeichnungen erwarten darf, dafür aber eine sinnvolle und befriedigende Aufgabe mit hohem Suchtfaktor findet
  • die Leistung des Einzelnen nur in einer gut funktionierenden Gruppe Erfolg verspricht.