Voraussetzungen für den Rettungshund:

Fast jeder Hund zwischen 8 Wochen und in der Regel 4 Jahren (in Einzelfällen auch älter) kann mit dem Training als Rettungshund beginnen. Er sollte ausgewachsen mittelgroß sein, der Hundeführer sollte ihn noch tragen können!
Ob Mischling oder Rassehund spielt hier keine Rolle, wenn sein Charakter beachtet wird. Die Hunde müssen vom Körperbau wendig sein, da sie sich in allen Lagen besonders sicher bewegen müssen. Beim Klettern, Kriechen und Springen in Trümmern wird der Knochenbau stark beansprucht. Zu schwere Hunde sind nicht belastbar. Zu kleine Hunde können z.B. keine Leitern gehen und größere Abstände überwinden. Das gilt ebenso für die Suche im unwegsamen Gelände. Zu kleinen oder auch zu großen schweren Hunden fehlt die Kondition für eine stundenlange, manchmal auch mehrere Tage hintereinander dauernde Suche. Zukünftige Rettungshunde dürfen nicht ängstlich sein und müssen hervorragend sozialisiert sein. Raufer sind nicht erwünscht. Die Ausbildung setzt natürliches Rudelverhalten und ein gesundes Verhältnis zum Menschen voraus. Die Hunde arbeiten ohne Halsband und Leine. Daher müssen sie sich gegenüber ihren Artgenossen neutral verhalten.